Hausgarten in Frankfurt-Seckbach
Bestand:
Etwa 240 qm zu einer Doppelhaushälfte aus den achtziger Jahren in Frankfurt-Seckbach.
Ziel:
Ein pflegearmer Familiengarten, der ganzjährig zum Schauen, Spielen und Naschen einlädt. Der Vorgarten soll vom Hof abgegrenzt werden. Der Weg zum Haus soll befestigt, aber nicht gepflastert werden.
Lösung:
Die Freifläche vor dem Haus wird geschottert und im Wegebereich mit Natursteinen versehen. Mit dem Aushub werden am Rand erhöhte Pflanzbereiche modelliert. Sie werden mit geschälten Stammstücken eingefasst. Unter anderem werden eine Wildrosenhecke, ein Flieder- und ein Blasenstrauch gesetzt.
Im Schotter wurde eingesät. Durch den Tritt bleiben die Pflanzen im Wegebereich natürlicherweise niedrig. Wo weniger gegangen wird kommen auch größere Arten zur Geltung. So entsteht im Vorgarten ein romantischer wiesenartiger Eindruck ohne die Nutzung zu beeinträchtigen. Es kann selbstverständlich auch gemäht werden – muss aber nicht.
Eine Himbeerhecke begleitet den Weg hinters Haus, ein Gehölzriegel aus Johannisbeeren und Holunder schirmt den privaten Bereich ab.
Im Schatten der Gehölze leuchten im Frühling Buschwindröschen und Veilchen. In einer feuchten Senke gedeiht sogar Bärlauch. Die Frühblüher ziehen die Blätter ein, bis die Kinder wieder auf die alte Pflaume klettern.
Die Terrasse wird um ein Holzdeck erweitert und an der sonnigen Böschung ein Kräutergärtchen angelegt. Vor der Südfassade wird mit Kalkschotter und Steinen ein trocken-heißes Biotop gestaltet, das den Spätsommer bereichert.
Umsetzung:
Sommer/Herbst 2006
Entwicklung Vorgarten:
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Kundenkommentar:
“Unser Garten ist wunderschön geworden. Wir fühlen uns sehr wohl und sind froh, dass wir uns auf einen Naturgarten eingelassen haben.”