Weniger jäten
Jäten ist auch bei naturnahen Gärtner unbeliebt. Sie haben sich deshalb einige Tricks von der Natur abgeschaut. Der 1. Trick: Es wird nicht alles wie Unkraut behandelt. Das verringert die Arbeit, reicht aber nicht aus. Auch ein naturnaher Garten braucht eine ordnende Hand, um vielfältig zu bleiben.
Also Trick Nr. 2: Weil offene Erde ein Paradies für unerwünschte Samen ist, wird soweit wie möglich in Sand, Schotter oder ähnliche Substrate gepflanzt. Das geht bei vielen Wildpflanzen erstaunlich gut, in der Natur gibt es auch nur wenig perfekte Gartenerde. Aber es gibt natürlich auch Wildpflanzen, die nährstoffreiche, erdige Standorte brauchen. Zum Beispiel im Unterwuchs unter Gehölzen:
Hier passt Trick Nr. 3: Flachwachsende Pflanzen einsetzen, die den Boden bedecken. Unerwünschte Samen haben dann kaum noch eine Chance. Bis es soweit ist hilft:
Trick Nr. 4: Mulchen. Das bedeutet, offene Erde sofort nach dem Pflanzen wieder zu bedecken. Mit Laub, mit Grasschnitt (dünn), mit Holzhäcksel… was immer im Garten “übrig” ist. Unerwünschte Keimlinge lassen sich auf gemulchtem Boden leichter erkennen und einfacher herausziehen. Gemulcht wird solange, bis der Boden wieder von Pflanzen bedeckt ist.
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